Eure Postkarten für unseren Max

Gemeinsame Aktion für unseren Max: Kinder und Erwachsene schreiben / malen / kleben Postkarten!

Wie Ihr wisst, haben Max und seine Lieben auf ihrer großen Abenteuerreise nach Barcelona oft an Euch gedacht und Euch – dem Anlass geschuldet digitale – Postkarten geschickt. Ihr habt nun die Chance, Euch mit einer richtigen, handgeschriebenen Postkarte zu bedanken und / oder Max ein paar liebe Worte für seinen weiteren Weg mitzugeben. ❤️

Einige von Euch haben schon liebe Postkarten geschickt, dafür bedanken wir uns sehr! Euch andere rufen wir ebenfalls herzlich dazu auf, unserem Max mit ganz geringem Aufwand eine Riesenfreude zu machen! Sendet gern Eure Postkarten für Max aus ganz Deutschland an unsere Postanschrift (bis zum 31. Januar):

Lächelwerk e.V.
Postfach 11 03
57376 Schmallenberg

Wir sammeln alle Karten und leiten sie liebevoll verpackt an Max weiter. Dankeschön an alle fürs Mitmachen!

Die Idee dahinter:
Handgeschriebene Worte können etwas sehr Schönes sein. Liebe Grüße aus dem Urlaub, aufmerksame Genesungswünsche, stärkende Sätze, wenn das Leben gerade nicht rund läuft – all diese Worte zeugen davon, dass jemand an jemand anderen gedacht hat. Dass er sich Gedanken gemacht hat und sich Mühe gibt. Dass er das Gegenüber zum Lächeln bringen und ihn kurz aus seinem Alltag entführen möchte. Diese Worte bleiben oft, ganz anders als digitale Nachrichten. Die Briefe und Postkarten werden an Pinnwände gehangen oder sicher in Schubladen verstaut. So machen sie auch noch nach Jahren eine kleine Freude. Und unseren Max sollen Eure Gedanken auf seinem schweren Weg stärken. ❤️

Ein Herz außer Rand und Band

Familie Bette

Montagmorgen bei Familie Bette in Obervalme. Ein normaler Start in die Woche, die junge Familie bespricht Termine, redet darüber, was die Woche ansteht, eine Szene wie in in so vielen anderen Familien auch. Sie lächeln sich liebevoll zu, Mama Katharina macht Frühstück für die beiden Kids, Henry ist 9 Jahre jung, Sofie ist 7.

6.38 Uhr. Katharinas Herz ist außer Rand und Band. Kammerflimmern. Sie kippt um. Mitten im Satz. Ein Satz, den sie nie beenden wird, an den sie sich nicht erinnert. Sie fällt rückwärts, wie im Film, sie schlägt nicht auf dem Boden auf, ihr Mann Philipp fängt sie auf. Eine Odyssee beginnt. Körperlich und mental.

„In der ersten Minute dachte ich an einen Kreislaufzusammenbruch“, erinnert sich Philipp Bette. Er legt seine Frau vorsichtig auf den Boden, legt ihre Füße hoch. Doch irgendetwas fühlt sich falsch an, Katharinas Körper reagiert nicht normal, gibt keine Rückmeldung. Philipp versucht ihren Puls zu ertasten. Er fühlt nichts. Katharina ist leblos. Geistesgegenwärtig ruft er den Rettungsdienst, meldet „Herzstillstand“ seiner Frau, die höchste Alarmstufe. Philipp beginnt seine Frau zu reanimieren, den Rettungsdienst am Telefon. Er funktioniert in dieser überwältigenden Situation. Hilflosigkeit, Panik, Angst, Wut, Verlustängste, all das fühlt Philipp auf einen Schlag.

Er reanimiert seine Frau. 24 Minuten lang.
Eine Ewigkeit, die Zeit scheint stillzustehen.

Rettungsdienst, Notarzt, ein Fahrzeug mit Reanimationsgerät rasen durch das kleine Obervalme, zum Haus der Familie Bette, übernehmen die Betreuung von Katharina. „Dann fing für mich die richtige Katastrophe an. Katharina dort zu sehen, ihren leblosen Körper, die Intubation, war grausam“, so Philipp Bette. Die Panik überfällt ihn vollends, er verfängt sich in niederschmetternden Gedanken, bricht geistig komplett zusammen. „Zum Glück wurde die Feuerwehr nachgefordert. Ein guter Bekannter, Feuerwehrmann, hat mich in den Arm genommen, mir Kraft geschenkt, war einfach da.“ Katharina kommt ins Krankenhaus nach Meschede. Ihr Mann will sie nicht alleine lassen, natürlich. Katharinas Schwestern kümmern sich um die Kinder.

Philipp hofft, dass Henry und Sofie nicht zu viel mitbekommen haben. Sie haben gesehen, dass ihre Mama umgekippt ist, sind von Papa direkt ins Kinderzimmer geschickt worden. Doch das Zimmer liegt nah an der Küche, sie haben gehört, was gesprochen wurde, haben wohl die verzweifelten Versuche ihres Papas gehört, Mama wiederzubeleben. Zweimal muss Henry herunterkommen, einmal ist der Akku des Telefons leer, an dem Papa mit dem Rettungsdienst spricht, einmal macht er dem Rettungsdienst die Tür auf. Philipp lebt ab sofort vier Tage lang wie in einem Film. Er befürchtet, nie wieder mit seiner Frau sprechen zu können. Und wenn sie doch überlebt, das Wunder schafft, dann wird sie ein Pflegefall werden, so kreisen seine Gedanken. „Ich weiß nicht, was ich getan hätte, hätte ich nicht an unsere Kinder gedacht.“

Katharina hört den Erzählungen ihres Mannes zu. Ein bisschen abwesend – ist das wirklich ihr passiert? Sie erinnert sich an nichts, fünf Tage sind komplett aus ihrem Gedächtnis gestrichen. Der Sonntag vor ihrem Zusammenbruch bis zum Donnerstag, als sie aus dem künstlichen Koma aufgeweckt worden ist, existieren nicht mehr in ihrem Kopf. „Es ist unwirklich, das alles zu hören“, erzählt sie. Drei Tage lang weiß das Ärzteteam nicht, ob die junge Mutter überlebt. Am Donnerstag war Katharina soweit wach, dass das Team ihre Hirnaktivität messen kann. Das Ergebnis: hervorragend. Katharina hat nicht nur überlebt, sie wird wohl auch keine bleibenden Schäden davontragen. Ein Wunder. Aufatmen bei ihren Lieben, unendliche Erleichterung.

Katharina wählt ihre Worte mit Bedacht. „Dass so viele Personen gerührt waren, weil ich wieder bei ihnen bin, hat mich unglaublich berührt und bewegt“, sagt sie. „Seitdem ich aus dem Koma aufgewacht bin, geht es mir ganz gut.“ Sie kann normal essen, normal trinken, lebt ein bisschen bewusster als zuvor. Gewöhnen muss sich Katharina an den Fremdkörper an ihrem Herzen, eine Art Defibrillator, der ihr eingesetzt wurde. Ein High-Tech-Gerät, das unter anderem ihren Herzschlag kontrolliert. Für den sie sehr dankbar ist, den sie aber noch nicht als Teil ihres Körpers annehmen kann. „Doch er gibt mir und zuallererst Philipp Sicherheit, dass mit meinem Herzen alles in Ordnung ist.“ Die Ursache für das Kammerflimmern kennt Katharina noch nicht. Ab Montag beginnt die Diagnostik an der Klinik in Unna. „Um mich mache ich mir keine Sorgen, ich bin durch den Defi sicher. Um meine Lieben dafür umso mehr“, so Katharina und hat insbesondere ihre Kinder und ihren Mann vor Augen. „Ich habe vorher nichts bemerkt – das heißt: Es kann jeden treffen. Auch junge, gesunde Menschen“, so die 37-Jährige.

Es kann jeden treffen.
Auch junge, gesunde Menschen.

Gemeinsam mit Familie Bette möchten wir daher den Blick der Öffentlichkeit auf das so wichtige Thema Laienreanimation lenken! Wir begleiten Familie Bette schon lange, die Familie selbst setzt sich mit ganz viel Herzblut und Zeit ehrenamtlich für unsere Kinder und Jugendlichen ein. Wir versuchen, ihnen auch in dieser belastenden Situation mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, versuchen mitzuhelfen, dass die Kinder keinen Schaden nehmen, kümmern uns während Katharinas Zusammenbruch, dem Krankenhausaufenthalt und auch in der Nachsorge um die Familie, lassen sie nicht allein. Zudem haben wir einen Defibrillator für Obervalme finanziert, ein Gerät, mit dem das Leben von Kindern und Erwachsenen gerettet werden kann. Damit so viele Personen wie möglich lernen, mit dem Defibrillator umzugehen, laden wir gemeinsam mit Kursleiter Jens Schilling für Donnerstag, 9. Februar, um 18.30 Uhr in den Landgasthof Rüppel in Obervalme ein. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Denn gerade in kleinen, etwas abseits gelegenen Orten kann es länger dauern, bis der Rettungsdienst vor Ort ist. Philipp hatte die Kraft, seine Frau 24 Minuten lang zu reanimieren. Doch was ist mit Personen, die das nicht können? Für sie ist ein Defibrillator oft die einzige Möglichkeit, eine Person wieder ins Leben zurück zu holen. Weitere Dorfgemeinschaften können sich gern unter info@laechelwerk für weitere Infos sowie gemeinsame Kurse und Veranstaltungen melden. So sollen alle Bürgerinnen und Bürger in unseren Dörfern bei einem Notfall, der sowieso schon überaus belastend ist, Sicherheit erhalten. Die Möglichkeit erhalten, ein Leben zu retten. Aus der eigenen Familie, aus der Nachbarschaft, von Menschen in Not.

Max‘ zweite digitale Postkarte für Euch!

Max‘ zweite digitale Postkarte für Euch! ❤️

Max und seine Lieben sind sicher in Barcelona angekommen. Sie mussten ein Tränchen verdrücken, als sie nach so langer Fahrt endlich an ihrem Stellplatz angekommen sind. Dieser liegt direkt am Meer. Etwas ganz Besonderes.

Louis, Max‘ kleiner Neffe, war sogar ganz mutig schon mit dem Füßen im Meer – obwohl das Wasser im Januar natürlich frisch ist. Heute haben es alle erst einmal ruhiger angehen lassen. Max geht es nicht so gut, er benötigt mehr Sauerstoff als sonst. Wenn aber alles läuft wie es laufen soll, kann Max morgen endlich sein Camp Nou sehen.

Die Familie ist sehr glücklich gemeinsam auf dieser besonderen Reise zu sein und sendet liebe Grüße (bei 16 Grad und Sonnenschein)! ☀️

Nur noch ein kleiner Bestand an Milos Organspendeausweisen

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UPDATE!
Ihr seid echt der Wahnsinn! Eure Resonanz war absolut überwältigend. Daher müssen wir nun leider einen Bestellstopp einlegen – Milos Organspendeausweise sind vergriffen!
Danke für all Eure Bestellungen! ❤️
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Niemals werden wir vergessen, wie eine Mama sagte: Dieses Kind, das gestorben ist – dieses Kind, das so viel hat erleiden müssen – dieses Kind, das nur ein so kurzes Leben leben durfte – ist ein Held. Es hat meinem Kind mit seinem Herzen Leben geschenkt. ❤️

Ebenso sind Mama und Papa des Kindes Heldin und Held, denn sie mussten eine unfassbare Entscheidung treffen. Sie haben das Herz ihres Kindes für ein fremdes Kind zur Spende freigegeben. Für ein fremdes und doch mit ihnen verbundenes Kind, das nun lebt. Das seine Lieben umarmen darf, das älter werden darf, lacht und liebt.

Diese Entscheidung der Eltern ist eine Entscheidung aus Liebe, für das Leben. Allen Eltern, die diese Entscheidung treffen, gebührt unser tiefster Respekt, unser tiefstes Mitgefühl.

Organspende ist ein so wichtiges Thema. Organspende rettet Leben. Insbesondere Organspende bei Kindern ist etwas, über das nicht viel und nicht gerne gesprochen wird. Erst einmal verständlich. Denn wer möchte schon darüber nachdenken, das ein Kind sterben könnte? Doch umso wichtiger – umso dringlicher – ist es, dass wir dieses Thema diskutieren, nicht tabuisieren und uns Gedanken machen!

Unserem Milo, unserem wunderbaren, warmherzigen, lustigen Milo, war die Aufklärung zur Organspende ein riesengroßes Anliegen. 😇 Milo war es unheimlich wichtig, so viele Menschen wie möglich auf die Wichtigkeit der Organspende hinzuweisen. Für alle Kinder und Erwachsenen, für die eine Organspende die letzte Chance, die große Hoffnung, ist zu überleben. Aus diesem Grund haben wir damals gemeinsam mit ihm einen eigenen Organspendeausweis samt Infobroschüre aufgelegt.

Wir haben nur noch einen kleinen Bestand von Milos Organspendeausweis übrig. Möchtet Ihr einen Ausweis Euer Eigen nennen?

👉 Dann schreibt bitte eine E-Mail mit Eurem Namen und Eurer Adresse an info@laechelwerk.de

👉 und sendet 4,95 Euro (inklusive Versand) per PayPal an info@laechelwerk.de.

Wir schicken Euch dann Milos Organspendeausweis zu (solange der Vorrat reicht).

Infos zu Milos Organspendeausweis findet Ihr hier: https://laechelwerk.de/projekte/organspendeausweis-mit-milo/

Amelie sucht dringend eine I-Kraft

I-Kraft dringend gesucht!

Amelie sucht dringend eine I-Kraft

Amelie ist eine sehr tierliebe, kreative junge Frau. Die 14-Jährige reitet supergerne und schreibt ein Buch über Sirenen in der Tiefsee – auf englisch! Zudem liebt sie es zu malen und zu zeichnen. Ganz schön beeindruckend, findet Ihr nicht? ☺️

Oft lebt Amelie in einer Welt, die sie sich selbst in ihrem Kopf aufgebaut hat. Sie ist eine atypische Autistin mit Zwangsstörungen. Diverse Zwänge schränken sie in ihrem Alltag ein. Zudem ein wesentlicher Punkt, der Amelie sehr traurig stimmt: Sie vermisst ihre Klassenkameradinnen und -kameraden sehr. Denn ohne eine I-Kraft kann sie ihre Schule in Arnsberg nicht besuchen…

Amelie kommt aus Brilon-Wald. Um sie an fünf Tagen in der Woche in die Schule nach Arnsberg zu begleiten, benötigt die Fachkraft einen Pkw. Außerdem freuen sich Amelie und ihre liebe Familie zusätzlich zur Schulbegleitung über sechs Stunden pro Woche, die die Fachkraft mit Amelie verbringt. 🙂 Als kurzfristige Lösung wären erst einmal auch drei Stunden am Tag vor Ort in Brilon-Wald als Amelies Begleitung in einer Web-Schule möglich; sowie zusätzlich sechs Stunden in der Woche.

Also liebe I-Kräfte – wo seid Ihr? Möchtet Ihr es einem freundlichen Mädchen ermöglichen, wieder zur Schule zu gehen – Alltag zu leben – soziale Kontakte zu knüpfen? Dann meldet Euch bei uns per E-Mail unter info@laechelwerk.de!

Alle Wünsche sind vergeben

Wie Ihr seht… seht Ihr nichts. 😁

Ihr Lieben! Es war der Wahnsinn! Die süßen Karten unserer Kids sind schon allesamt vergeben – der Wunschbaum ist leer. Ihr habt wohl einen neuen Rekord aufgestellt, die Karten waren rasend schnell in Euren Händen. Wir sprechen Euch ein riesengroßes Dankeschön aus!

Bitte denkt daran, Eure Geschenke für die Kids bis allerspätestens zum 15. Dezember ins Lächelwerk zurückzubringen: Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 13 bis 18 Uhr. Am besten legt Ihr die jeweilige Karte auf das Geschenk / schreibt ein Namenskärtchen mitsamt des Alters des Kindes, dann können wir die Pakete zuordnen. Dankeschön! 🙂

Max‘ wohl letzte große Reise

Max geht es nicht gut. Es gab niederschmetternde Nachrichten.
Nachrichten, bei denen die Luft wegbleibt, die Zeit stehen bleibt, die Gedanken wie Wirbelstürme im Kopf wüten.Max benötigt ein neues Herz, dringend. Doch er wird nicht mehr auf die Transplantationsliste gesetzt. Wahrscheinlich würde Max aufgrund all seiner Baustellen nicht einmal die Narkose überleben, geschweige denn, lange auf ein neues Herz warten zu müssen… 😔 

Nun steht also nicht mehr die Länge seines Lebens, sondern seine Qualität im Fokus! So viel zu erleben, so viele Erinnerungen zu schaffen, wie es nur geht. Für Max, für seine Mama, seine Schwester, seinen kleinen Neffen. In einem Gespräch hat uns Max von seiner Liebe zum Fußball erzählt, von den ganz großen Spielern wie Leo Messi, vom FC Barcelona, vom größten reinen Fußballstadion der Welt, dem Camp Nou (FC Barcelona). Sein größter Wunsch: diese bedeutende Heimstätte des Fußballs einmal in seinem Leben zu sehen. Also soll er sie sehen!!

Max wird mit seinen Lieben auf seine wohl letzte große Reise gehen. ❤️

Ein echter Roadtrip, ein echtes Abenteuer, acht Tage lang, mit fünf seiner liebsten Menschen. Mit einem Wohnmobil nach Barcelona. Das muss schnell gehen, solange Max stabil ist. Also stellen wir der Familie im Januar ein großes Wohnmobil zur Verfügung und alles, was es für diese wertvolle Reise braucht. Natürlich wird Max auch sein Camp Nou sehen, die Stadionluft schnuppern, den Rasen betrachten, auf dem schon so viele Superstars seines Lieblingssports gekickt haben.

Max hat ein Herz, so groß, so liebevoll, so mutig. Es schlägt für seine Familie und würde seiner Aufgabe – Max ein ganzes Leben zu schenken – so gern erfüllen. Diese Reise nach Barcelona soll es durchströmen mit Familienglück, mit Abenteuer, mit Liebe.

Max, Du bist ein Vorbild, eine Inspiration für uns alle!
Du unglaublich starker junger Mann! ❤️

 

Schicksale wie das von Max stärken uns jeden Tag auf unserem Weg. Genau darum geht es bei uns im Lächelwerk. Kinder zu stützen, für ihre Lieben da zu sein. Schnell zu handeln, individuell.

Ohne Euch wäre das niemals möglich! Also bitten wir Euch, Euer Herz für Kinder wie Max zu öffnen! Wir bitten Euch, uns zu unterstützen – jeder Euro hilft, jeder Euro kommt an.

Lächelwerk e.V.
Postbank

IBAN: DE 81 3701 0050 0987 9165 01

PayPal: info@laechelwerk.de

Ohne Euch können wir wunderbaren Kindern – Kindern, die so sehr kämpfen – nicht helfen.
Wir danken Euch von Herzen!

Unser Wunschbaum steht bereit

Unser wunderschöner Wunschbaum steht!

Er ist behangen mit den vielen selbstgebastelten Karten, auf denen die von uns betreuten Kinder und Jugendlichen sowie ihre Geschwister kleine Weihnachtswünsche (bis 20 Euro) geschrieben, gemalt und gebastelt haben. Sie sind teilweise so süß, dass uns allen hier das Herz aufgeht.

Ab sofort seid Ihr alle eingeladen, Euch eine Karte zu nehmen und dem Kind eine wohlverdiente Freude zum Fest zu schenken. Heute, am 1. Dezember, ist das noch bis 18 Uhr möglich – anschließend zu den Öffnungszeiten des Lächelwerk: Montag bis Donnerstag von 13 bis 18 Uhr.

Ganz wichtig: Die Päckchen müssen bis spätestens Donnerstag, 15. Dezember, ins Lächelwerk zurückgebracht werden, damit die Geschenke pünktlich zum Fest bei den Kindern ankommen.
Wir danken Euch – und freuen uns über jeden Menschen, der für erkrankte, traumatisierte Kinder und Jugendliche sowie ihre Lieben sein Herz öffnet.
Mia ist kerngesund

Mia ist kerngesund!

Mia ist kerngesund

Mia ist kerngesund

Unsere Mia-Maus!
Ist sie nicht einfach bezaubernd? 🥰

Mia war in dieser Woche zur Nachsorge. Und was sollen wir sagen? Sie ist gesund. Gesund und quietschfidel und fröhlich.

Vor ein paar Jahren noch galt die Zaubermaus als austherapiert. Doch Mia hat nie aufgegeben. Stammzellspenden, ganz viel Liebe von Menschen um sie herum und ihr eiserner Wille haben sie schließlich gerettet. Und nun lebt sie – mehr noch: Sie genießt ihr Leben in all seinen vielen bunten Facetten.

Mia ist das beste Beispiel, dass es sich lohnt zu kämpfen. Sie zeigt uns, was Kampfgeist bedeutet. Sie ist ein Vorbild für uns alle. Sie zeigt, dass es Wunder gibt. Dass ein Kind, ein Erwachsener selbst das Wunder sein kann.

Nach all den unfassbar schweren Jahren, all den Therapien, all den Tränen ist Mia nun ein Mädchen, das ihr ganzes Leben noch vor sich hat. Und es mit ganz viel Lachen füllen wird.

Wir wünschen Dir, liebste Mia, weiterhin nur das Allerbeste. Unsere starke, wunderbare Zaubermaus. ❤️

Herzlich willkommen, lieber Bruno!

 

Herzlich willkommen in unserer Lächelwerk-Familie, lieber Bruno!

Wir sind ganz verliebt in den kleinen Mann – geht es Euch genauso? ❤️

Bruno hat viel mitgemacht in seinen knapp eineinhalb Jahren auf dieser Welt. Bereits in der Schwangerschaft sagte man Mama und Papa, dass bei Bruno etwas da ist, was so nicht da sein sollte. Nach mehreren Terminen bei der Pränataldiagnostik und weitere Terminen in der Uniklinik stellte man kurz vor Brunos Geburt fest, dass es sich um eine Tumorerkrankung handelt, der Fachbegriff nennt sich Venöse und Lymphatische Malformation. Diese Erkrankung kommt allgemein in Deutschland äußert selten und vor allem in so einem großen Ausmaß fast gar nicht vor, weshalb sich die Behandlung als äußerst schwierig darstellt.

Aufgrund der Dimension des Tumors kam Bruno per Kaiserschnitt zur Welt, da im Ultraschall nicht genau erkennbar war, ob auch der Hals und somit Atembereich von der Erkrankung betroffen war. Nach dem Kaiserschnitt wurde Bruno direkt auf die Intensivstation verlegt und benötigte Atemunterstützung. Des Weiteren Bluttransfusionen, da sich der Hämoglobin-Wert so verschlechtert hat (unter 4). Sein Zustand wurde sehr, sehr kritisch. Wie sich ein paar Tage später herausstellte, hatte es in die Lymphatische Malformation eingeblutet. Brunos Zustand konnte sich dadurch nicht ohne weitere Behandlungen erholen. Die erste Sklerosierung fand nur wenige Tage nach seiner Geburt in Vollnarkose statt. Drei Stunden lang. Für Mama und Papa eine Ewigkeit.

„Aufgeben ist keine Option!“

Zu diesem Zeitpunkt hatten sie noch Hoffnung, dass Bruno mit einem „Off Label Use“ eines Medikaments erfolgreich behandelt werden kann. Nach 3 Monaten stellte sich allerdings heraus, dass das Medikament nicht angeschlagen hat und alle Bemühungen in dieser Richtung keinen Erfolg brachten. Somit blieb nur noch der Weg weiterer Sklerosierungen. Dort wird jede einzelne Zyste mit einer Nadel eingestochen, die Flüssigkeit herausgeholt und ein Medikament hineingespritzt, welches die Zyste verkleben soll. Da Bruno mehrere tausende Zysten in Hand, Arm, und Oberkörper hat, dauert diese Therapie sehr lange. „Aber man sagt ja: Der stete Tropfen höhlt den Stein“, sagen Mama und Papa. „Aufgeben ist keine Lösung!“ Die Sklerosierungen haben zur Folge, dass Bruno nach jeder Behandlung starke Schmerzen und hohes Fieber entwickelt.

Nach sechs Monaten vollstationären Aufenthalts im Krankenhaus hat sich Brunos Zustand verbessert, sodass sich die Familie uns endlich zu Hause von den Strapazen erholen konnten – natürlich immer mit dem Hintergedanken, bald wieder in die Klinik zu müssen. Nachdem die Familie das ganze letzte Jahr mehr Tage in der Klinik als zu Hause verbracht hat, hat sie aufgehört zu zählen, wie oft Bruno schon in Vollnarkose eine Sklerosierung hatte. Zwei Hände reichen bei weitem nicht aus. Immer wieder muss Bruno zur Behandlung in die Klinik und ein Ende ist bis jetzt nicht in Sicht.

Die Familie stößt an ihre Grenzen

Nichtsdestotrotz hat sich Bruno zu einem sehr lebensfrohem kleinen Mann entwickelt. Er lacht viel und möchte die Welt genau wie jedes andere Kind auch entdecken und erleben, ist Fremden gegenüber allerdings sehr misstrauisch und eher zurückhaltend bei neuen Situationen. Er braucht für gewisse Dinge einfach viel länger als gesunde Kinder. Bruno hat nie gelernt richtig zu krabbeln, sondern robbt eher über den Boden. Vierfüßlerstand macht er gar nicht und das Laufen hat er gerade erst entdeckt. Wenn er hinfällt, kann er sich allerdings kaum abstützen (die Malformation bringt enormes Gewicht mit sich), was Mama und Papa vor große Herausforderungen stellt.

Mama und Papa haben gelernt, ihre eigenen Bedürfnisse extrem zurückzustellen und zu funktionieren. Jede Woche haben sie mehrere Termine mit Bruno, zudem alle sechs Wochen eine Woche Klinikaufenthalt zur Behandlung. Gerade durch Corona sind die Klinikaufenthalte enorm erschwert worden, denn oft sind gar keine Besuche möglich. Als Familie stößt man da sehr oft an seine Grenzen.

Im April dieses Jahres kam Brunos kleiner Bruder zur Welt. Das veränderte natürlich alles. Die Familie musste sich neu einspielen. Brunos Mama erzählt: „Für Außenstehende ist es vielleicht nicht nachvollziehbar, warum wir uns bewusst für ein weiteres Kind entschieden haben. Aber meinem Mann und mir war es enorm wichtig, dass Bruno einen Freund hat, auf den er sich immer verlassen kann! Jemand, der ihn immer unterstützt, ihn so annimmt wie er ist und ihn nicht doof anschaut oder einen blöden Blick zuwirft, nur weil er eben eine Besonderheit hat. Auch wir als Eltern können nur in einer gewissen Weise Bruno unterstützen und ihn aufbauen. Oft können das Geschwister besser untereinander als wir Eltern.“

Möchtet Ihr mit uns der Familie helfen?

Wir möchten dieser wunderbaren, liebevollen Familie so gern helfen! Denn das Familienleben leidet enorm unter der Situation, ist fast unmöglich. Das ganze letzte Jahr hat die Familie mehr Tage in der Klinik als zu Hause verbracht. Immer wieder muss der kleine Mann zur Behandlung in die Klinik und ein Ende ist bis jetzt nicht in Sicht.

Wir möchten ihnen einen gebrauchten, auf ihre Bedürfnisse angepassten Pkw zur Verfügung stellen. Unter anderem muss Brunos ausladender Rollstuhl mitgenommen werden; zudem muss hinten zwischen den Kindern immer jemand sitzen, der Bruno betreut. Das alte Auto der Familie weist eine sehr hohe Laufleistung auf – wie könnte es anders sein bei all den Terminen mit Bruno? Die Reparaturen fressen Unsummen, das Auto lässt die Familie mittlerweile im Stich. Sicherheit ist kaum mehr gewährleistet. Brunos Papa muss immer wieder unbezahlten Urlaub nehmen und von der Arbeit fernbleiben, die finanziellen Einbußen sind also enorm.

Helft Ihr uns dabei, der Familie diese Last zu nehmen? Dann erzählt Brunos Geschichte und spendet gern! Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten:

👉 Per PayPal: info@laechelwerk.de (Verwendungszweck „Bruno“)

👉 Auf das Spendenkonto:

Sparkasse Hochsauerland
Lächelwerk e. V.
DE 42 4606 2817 0016 5294 00
Verwendungszweck: Bruno

Von Herzen DANKE! ❤️